Comune di Camorino 2005
White Space Zürich 2005
Aldo Mozzini setzt sich in der Ausstellung „Comune di Camorino“ mit dem romantischen Bild des Tessins auseinander, das Touristen wie Einheimischen gemein ist. Die Ausstellung besteht aus 2 Raum einnehmenden Installationen und Editionen, die speziell für die Ausstellung hergestellt wurden.
Architektonische Elemente wie Pergola, Grottino oder ähnliches, die charakteristischen Klischeebilder der Sonnenstube abgeben, werden mit Abfallmaterialien nachkonstruiert.
Die Pergola wird als das Charakteristische der Halböffentlichen verstanden, in der das zusammenkommen zelebriert wird, Freizeit und Austausch sind in ihr eingeschrieben, auch die Unmöglichkeit als nicht geladener Gast teilzunehmen. So kann die Pergola für Touristen ersichtlich doch dadurch noch lange nicht erreichbar sein.
Anders verhält sich das Grottino dazu, meist im eigenen Heim nachempfunden ( im Keller oder Parterre ) wird es seiner Ursprünglichkeit nicht beraubt und ist nur den Intimus der Familie zugänglich. Auch ist es für Touristen nicht ersichtlich, da es sich in einem privaten Raum befindet und sich dem öffentlichen Blick entzieht.
Mia Holz und Urs Küenzi


